Die Nutzungsbedingungen von Airbnb stammen vom 5. Februar 2026, und bestehende Gastgeber mussten sie ab dem 20. April 2026 akzeptieren, um weiter Buchungen zu erhalten. Verpflichtende Gebühren müssen an der Kasse erscheinen, Zahlungen bleiben bei Airbnb, die meisten Gastgeber dürfen keine Kaution verlangen, und die Gastgeber-Servicegebühr beträgt jetzt einheitlich 15,5 %. Dieser Leitfaden entschlüsselt jede Regel und zeigt, wie Sie sie einhalten.

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Kostenlos testenStand Oktober 2026. Die aktuellen Nutzungsbedingungen von Airbnb datieren vom 5. Februar 2026. Für ab diesem Datum erstellte Konten galten sie sofort, und Nutzer mit älteren Konten mussten sie ab dem 20. April 2026 akzeptieren, um weiter Aufenthalte zu buchen, Buchungen zu erhalten und ihre Gastgeber-Tools zu nutzen. Das hat sich 2026 für Gastgeber geändert:
Die unten beschriebenen Regeln zu Gebühren, Zahlungen und Gästekontakt stammen aus dem Update von 2025 und gelten weiterhin.
In einer im April 2025 an Gastgeber gesendeten E-Mail ließ Airbnb wenig Raum für Zweideutigkeit: Ab dem 10. Mai 2025 blieben nur Inserate sichtbar, die den neuen Bedingungen zugestimmt hatten. Das war ein deutliches Signal an die Gastgeber-Community, zu einer Zeit, in der die Kurzzeitvermietung unter wachsendem regulatorischem Druck stand und der Plattformwettbewerb sich verschärfte.

„Man spürt, dass alles abgeriegelt wird. Lange Zeit konnten wir zusätzliche Gebühren erheben oder nebenbei Dienstleistungen anbieten, ohne Airbnb-Provision. Das ist jetzt vorbei. Und es ist kein kleines Update: Es stellt ein ganzes Geschäftsmodell infrage“, sagt Michel A., der 14 Unterkünfte in Marseille (Frankreich) verwaltet.
👉 Hier ist der Link zur Richtlinie zu Off-Platform und Gebührentransparenz, 2026 weiterhin gültig
Eine Reise zu planen heißt, unzählige Optionen zu vergleichen, und kaum etwas ist ärgerlicher, als im letzten Schritt zu merken, dass der zuerst gesehene Preis nicht den tatsächlichen Kosten entspricht. Um der wachsenden Nachfrage nach Transparenz gerecht zu werden, zeigt Airbnb jetzt den Gesamtpreis des Aufenthalts (ohne Steuern) direkt in den Suchergebnissen an.
Die Idee ist einfach: Schluss mit „unfairen Preisen“, bei denen nur ein Basis-Nachtpreis ohne zusätzliche Gebühren wie Reinigungs- oder Servicegebühren angezeigt wurde und den Nutzern ein irreführendes Gefühl von Erschwinglichkeit vermittelte. Früher mussten Reisende jedes Inserat öffnen, um den tatsächlichen Gesamtpreis zu erfahren, was Vergleiche zeitraubend und unübersichtlich machte.
Seit dem 21. April 2025 ist diese Gesamtpreisanzeige (alle Gebühren inklusive, vor Steuern) weltweit der Standard für Gäste, was den Vergleich von Inseraten, fundierte Entscheidungen und das Vertrauen in die Plattform erleichtert.
Hinter der Rhetorik von „Transparenz und Fairness für Gäste“ geht es Airbnb vor allem darum, jede Umgehung zu beseitigen, mit der Gastgeber seine Servicegebühren vermeiden können. Das Ziel ist glasklar: alle Geldflüsse über die Plattform zu leiten, um seine Servicegebühr zu erheben, die 2026 zu einer einheitlichen Gebühr von 15,5 % wird, die Gastgeber zahlen (16 % in Brasilien und Mexiko).
Dazu riegelt Airbnb jetzt drei Schlüsselbereiche ab:
Diese Entwicklung passt zur Lage von Airbnb nach dem Börsengang. Seit dem Börsendebüt 2020 steht das Unternehmen unter dem Druck, beständig Gewinne zu liefern. Die Rentabilität eines Vermittlungsmodells wie dem von Airbnb hängt davon ab, den gesamten Umfang der Finanztransaktionen zu erfassen, die es ermöglicht.
Die Botschaft von Airbnb ist klar: Alles, was sich zu Geld machen lässt, muss über sein System laufen. Dazu gehören jetzt auch Gebühren, die früher im Ermessen des Gastgebers lagen: Strom, Zwischenreinigung während des Aufenthalts, Haustiergebühren, Parkplatz, Poolheizung und sogar direkte Kautionen (jetzt verboten, außer in sehr seltenen, klar definierten Ausnahmen).
Alle verpflichtenden Gebühren müssen im passenden Gebührenfeld ausgewiesen werden, oder im Nachtpreis, wenn es kein Feld gibt, damit der Gesamtbetrag an der Kasse stimmt. Dazu gehören:
Gibt es kein eigenes Feld, müssen sie in den Preis pro Nacht eingerechnet werden. Ausnahme für Steuern: Wenn Airbnb sie nicht einzieht oder Sie rechtlich verpflichtet sind, sie direkt von den Gästen zu erheben, weisen Sie sie in der Inseratsbeschreibung aus und dürfen sie außerhalb von Airbnb einziehen.
Hinweis: Airbnb erlaubt ausgewählten softwareangebundenen Gastgebern (über ein PMS oder einen Channel Manager verbunden), ausgewiesene verpflichtende Gebühren und Kautionen außerhalb der Plattform einzuziehen. Airbnb entscheidet, wer berechtigt ist, und die Gebühren müssen weiterhin in den richtigen Feldern ausgewiesen werden.
Extras wie Parkplatz, Poolheizung oder Zwischenreinigung müssen:
Wichtig: Diese Beträge bleiben derzeit provisionsfrei. Aber Airbnb kann diese Regelung jederzeit ändern. Bleiben Sie also wachsam.
Jede Änderung (Daten, Aufenthaltsdauer, Gästezahl) muss jetzt über die Plattform von Airbnb laufen.
Kurz gesagt: Airbnb schließt jede Lücke, damit jede Transaktion nachverfolgbar und provisionspflichtig ist.
Man hört, dass Airbnb bereits Algorithmen einsetzt, die Nachrichten nach verdächtigen Schlüsselwörtern wie „Überweisung“, „Rabatt“ oder „direkt buchen“ durchsuchen.
Sie dürfen weder vor noch nach der Buchung nach der E-Mail-Adresse oder Anschrift eines Gastes fragen, es sei denn, der Gast verlangt es.
Airbnb verbietet alles, was Gäste aus seinem Ökosystem herauszieht. Dazu gehören:
Ausnahmen: Apps für schlüssellosen Zutritt, Smart Home und Concierge (Sonos, Nest, Smart Locks) sind erlaubt, wenn sie optional sind. Apps oder Registrierungen, die gesetzlich, durch die Eigentümergemeinschaft oder durch Sicherheitsregeln des Gebäudes vorgeschrieben sind, sind ebenfalls erlaubt, wenn die Inseratsbeschreibung sie erklärt.
Gute Nachricht: Es gibt viele Check-in-Lösungen mit Zahlencodes oder Smart Locks, die auf Seiten des Gastes keine spezielle App erfordern.
Sie dürfen Gäste nicht mehr bitten, eine Bewertung außerhalb von Airbnb zu hinterlassen. Das Unternehmen will, dass das Feedback seiner Plattform zugutekommt, und nur seiner Plattform.
Die meisten Gastgeber dürfen keine Kaution verlangen. Airbnb möchte, dass Sie sich auf AirCover verlassen, seinen Gastgeber-Schadensschutz, der laut Airbnb keine Versicherung ist.
Wo Airbnb eine Kaution erlaubt, muss sie im passenden Gebührenfeld ausgewiesen werden, und nur ausgewählte softwareangebundene Gastgeber dürfen sie außerhalb von Airbnb einziehen. Hotels dürfen beim Check-in weiterhin eine Kaution für Nebenkosten per Karte oder bar verlangen. Zu den Abwägungen siehe Warum Kautionen oft mehr kosten, als sie schützen.
Diese Risiken tragen Gastgeber:
Rechtsmittel sind begrenzt, aber nicht null. In der EU sehen die Bedingungen von Airbnb für europäische Nutzer eine Frist von 30 Tagen vor, bevor Airbnb Ihr Konto aus einem anderen Grund als einem schweren Verstoß kündigt, sowie eine Begründung, wo das Gesetz sie verlangt (siehe So erholen Sie sich von einer Sperrung Ihres OTA-Kontos). Bei Millionen von Inseraten weltweit kann sich Airbnb dennoch leisten, ein paar Regelbrecher zu verlieren.
Es überrascht nicht, dass diese Methoden sowohl bei Gelegenheitsgastgebern als auch bei Profis, die ein solches vertragliches Ungleichgewicht nicht gewohnt sind, Besorgnis auslösen.
Parallel dazu rollt Airbnb offenbar einem anderen Publikum den roten Teppich aus: Hotelprofis. Für sie gelten gelockerte Regeln:
Offensichtlich versucht Airbnb, seine Gastgeberbasis zu erweitern, indem es um den Hotelsektor wirbt. Eine noch weitgehend ungenutzte Wachstumsquelle. Und im Kampf gegen Booking.com und Expedia will Airbnb als glaubwürdige Alternative erscheinen.
Das Update der Bedingungen von 2025 hat die tiefere Ambition von Airbnb offenbart: ein vollständig geschlossenes Ökosystem zu schaffen. Kontrolle über Zahlungen, Einschränkungen der Kommunikation, Datenbindung… Die Plattform wird zu dem, was manche den „Big Brother der Kurzzeitvermietung“ nennen. Oder, wohlwollender, die Zentralbank der Ferienvermietung, die in jeder Phase Wert abschöpft: Buchung, Änderungen, Streitfälle, Versicherung, Nachrichten.
Mit anderen Worten: Airbnb baut eine Super-App. Alles geschieht in einem geschlossenen Ökosystem, ihrem eigenen.
Diese Regeln gelten für alle Gastgeber seit dem 10. Mai 2025, und die Bedingungen vom 5. Februar 2026 behalten sie bei. Und wie immer bei Airbnb gilt: Das Kleingedruckte nicht zu kennen, ist keine Entschuldigung.
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Die Nutzungsbedingungen von Airbnb wurden zuletzt am 5. Februar 2026 aktualisiert. Für ab diesem Datum erstellte Konten galten sie sofort, bestehende Nutzer mussten sie ab dem 20. April 2026 akzeptieren. Das Update bringt mehr Transparenz darüber, wie die Empfehlungssysteme von Airbnb funktionieren, und aktualisiert die Zahlungsbedingungen (Airbnb kann beim Hinzufügen einer Auszahlungsmethode weitere Angaben verlangen) sowie die Bedingungen des Gastgeber-Schadensschutzes (Nachweise dürfen keine KI-generierten Inhalte enthalten). Die im Mai 2025 eingeführten Off-Platform- und Gebührenregeln gelten weiterhin.
Laut Airbnb müssen Nutzer, die sich vor dem 5. Februar 2026 registriert haben, den aktualisierten Bedingungen nach dem 20. April 2026 zustimmen, bevor sie weiter Aufenthalte buchen, künftige Buchungen erhalten oder ihre Gastgeber-Tools nutzen können. Wenn Sie nicht zustimmen, informiert Airbnb Sie darüber, wie Sie bestehende Reservierungen abwickeln und Ihr Konto schließen, und vor dem 20. April 2026 bestätigte Buchungen bleiben unter den bisherigen Bedingungen.
Airbnb aktualisiert seine Bedingungen regelmäßig, um neue lokale Vorschriften einzuhalten, den Schutz von Gästen und Gastgebern zu verbessern und auf Marktveränderungen zu reagieren. Die Updates spiegeln auch die Strategie der Plattform wider, Vertrauen und Servicequalität zu stärken.
Diversifizieren Sie Ihre Vertriebskanäle, um nicht allein von Airbnb abzuhängen. Nutzen Sie ein Multi-Channel-PMS, bauen Sie Direktbuchungen aus und bleiben Sie über regulatorische Änderungen informiert. Treten Sie Gastgeber-Communities bei, um bewährte Verfahren zu teilen und Änderungen vorherzusehen.
Ja. Jedes Airbnb-Konto muss aktualisierte Bedingungen selbst akzeptieren, daher sollte ein Verwaltungsunternehmen, das über Eigentümerkonten arbeitet, prüfen, dass jedes davon zugestimmt hat. Es sollte außerdem sicherstellen, dass jedes Inserat die Gebühren- und Off-Platform-Regeln einhält, da ein Verstoß zur Sperrung des Inserats oder des Kontos führen kann.
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